• Anja Roth

Purpose. Passion. Pleasure. (M)eine Reise in die klimaneutrale Zukunft.

Netzwerk Gesellschaftliche Verantwortung der IHK Rhein-Neckar – CSR-Frühstückspause digital mit Apurva Gosalia, Mannheim


Nachhaltigkeit ist eine globale Angelegenheit – und eine ganz individuelle und persönliche Herausforderung für jeden von uns. Wie Apu Gosalia – Berater, Dozent und Stratege in Sachen Klimaneutralität für Firmen der Metropolregion Rhein-Neckar und weit darüber hinaus – diese Herausforderung für sich angenommen hat, erzählte sein ganz persönlicher Reisebericht. Zahlreiche Mitglieder des Netzwerks Gesellschaftliche Verantwortung der IHK Rhein-Neckar und ihre Gäste folgten seinen Ausführungen in der CSR-Frühstückspause online und mit großem Interesse.

Veränderung - wohin soll die Reise gehen?

Mehr als 20 Jahre Karriere in der Chemie-Industrie und davon mehr als 10 Jahre für die Nachhaltigkeit, haben Gosalia gezeigt, dass dort, wo die größten Herausforderungen warten, auch Potenzial für die größten Lösungen liegt. „Wir müssen immer auch in die Wertschöpfungskette schauen und gleichzeitig über den Tellerrand hinaus“, erklärte er seine Offenheit für Veränderung und den Erfolg seiner früheren Arbeit bei dem in Mannheim ansässigen globalen FUCHS-Konzern. Wie er sein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit dann neu gedacht, und mit welcher Unterstützung er es für sich umgesetzt hat, zeigten die Stationen seiner Reise.


Planung - wie will ich reisen?

Zu richtungweisenden Entscheidungen kommt man auf verschiedenen Wegen. Eine persönliche Kombination aus Prinzipien und Prozessen – sowie in wichtigen Dingen den klugen Ratschlägen seiner Frau – nutzte und nutzt Gosalia als Kompass für die Reiseroute, mit der er seine „(E)Mission Zero“ gestaltet: Heute unterstützt er Unternehmen dabei, Klimaneutralität seriös und schrittweise umzusetzen, Transparenz zu schaffen, wie ein CO2-Fußabdruck bezogen auf ein Unternehmen oder ein Produkt gemessen werden kann, und wozu das relevant ist. Überhaupt ist konsequente Messung, laut Gosalia, unabdingbare Voraussetzung, um Wunsch und Wirklichkeit der Klimaneutralität in Einklang zu bringen und die ökologische Ausbeutung der Erde zu stoppen: „Messen – Managen – Modifizieren“, wie er es nennt.


Orientierung - wo will ich ankommen?

„Natürlich möchte ich über Nachhaltigkeit und Klimaneutralität als Business Case sprechen“, so Gosalia. „Es geht mir aber auch darum, andere zu ermutigen, ihr persönliches Thema zu finden und sich auf ihre eigene Reise in eine nachhaltige Zukunft zu wagen.“ Und das ist ihm gelungen. Pressure und Passion – Druck und Leidenschaft – waren dann auch wichtige Schlüsselwörter in der anschließenden Diskussionsrunde: Klimaneutralität, Gemeinwohlökonomie, urbaner Gemüseanbau – wer ins Tun kommen will, muss beherzt

anpacken und Apu Gosalia erklärte, wie er das auf der Basis ganz persönlicher Werte für sich möglich gemacht hat.


Im Anschluss an diesen ganz besonderen Reisebericht wurden in der Runde noch verschiedene Ansätze der Nachhaltigkeit diskutiert und in bester Netzwerktradition Interessen und Kontaktdaten geteilt.


Über den Impulsgeber

Apurva Gosalia ist Manager mit langjährigen globalen Erfahrungen und Erfolgen in Nachhaltigkeits- und Strategiemanagement in der Chemie- und Schmierstoffindustrie. Als Innovator, Vordenker und Umsetzer bei der Entwicklung von Zielen und Maßnahmen zur Erreichung globaler Nachhaltigkeitskriterien und der Verbesserung der ökologischen Unternehmensbilanz hat er Nachhaltigkeit und Klimaneutralität zu seiner ganz persönlichen Herausforderung gemacht. Dafür erlangte er für sein früheres Unternehmen etliche Auszeichnungen, z.B. den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2016, die Auszeichnung für Ressourceneffizienz 2017 und weitere. Er ist heute als selbstständiger Nachhaltigkeits- und Strategieberater, Partner und Honorardozent an verschiedenen Universitäten entsprechend tätig, sowie auch in der Klimaneutralitätskommission des Senats der Wirtschaft.


Über das IHK-Netzwerk Gesellschaftliche Verantwortung

Die IHK Rhein-Neckar versteht sich als Mitmach-Organisation und organisiert sich dafür in thematisch angelegten Netzwerken. Hier bringen sich Menschen ein und setzen Impulse für ihre Branche, die Wirtschaft insgesamt und die Zukunft der Region. Ziel des Netzwerks für gesellschaftliche Verantwortung ist es, soziales, kulturelles und ökologisches Engagement von Firmen sichtbar zu machen, den Austausch zum Thema Corporate Social Responsibility (CSR) in der Metropolregion Rhein-Neckar zu fördern und Fachwissen rund um die Schwerpunkte gesellschaftlicher Verantwortung in Unternehmen zu vermitteln.

Zu den Frühstücksveranstaltungen bei wechselnden Gastgeber*innen treffen sich Gäste aus dem Netzwerk mehrmals im Jahr zum Austausch und zur gegenseitigen Vorstellung ihrer Konzepte. Aktuell findet das Format als digitale Frühstückspause ausschließlich als Livestream statt. Die Teilnahme ist kostenlos.


Weitere Infos sowie alle Aktivitäten des Netzwerks Gesellschaftliche Verantwortung finden sich ab sofort auf LinkedIn in einer eigenen Gruppe unter https://www.linkedin.com/groups/12498973/


Organisation, Kuratieren, PR und Moderation @Anja Roth für die IHK Rhein-Neckar


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