• Anja Roth

Nachhaltig werden - wer kann’s, wer macht’s?

Netzwerk Gesellschaftliche Verantwortung der IHK Rhein-Neckar – CSR-Frühstückspause digital mit der Universität Mannheim, der Südzucker AG und dem Starkmacher e.V.


Das CSR-Frühstück im Netzwerk Gesellschaftliche Verantwortung der IHK Rhein-Neckar hat es sich zur Mission gemacht, besonders verantwortungsvolles Unternehmertum in der Metropolregion Rhein-Neckar, und manchmal auch darüber hinaus, aufzuspüren, vorzustellen und zu unterstützen. Im Februar warfen die teilnehmenden Gäste einen gemeinsamen Blick auf zwei besonders aktuelle Bildungsangebote, die direkt in der Region entwickelt wurden und sich ganz besonders auf nachwachsende Akteure in der Wirtschaft spezialisiert haben.

Prof. Dr. Laura Marie Edinger-Schons, Dr. Volker Proffen, Christian Röser

Dr. Volker Proffen, Corporate Governmental Affaires bei der Südzucker AG, eröffnete die Perspektiven und beschrieb, wie sein Unternehmen sich konsequent mit verschiedenen Formaten der Nachhaltigkeitsbildung auseinandersetzt und diese auch in der Praxis anwendet. „Soziale und ökologische Nachhaltigkeit hat Auswirkungen auf die Art und Weise, wie wir heute Geschäfte machen“, so Proffen. „Und sie wird die Geschäftsmodelle der Zukunft maßgeblich bestimmen.“


Aktive Manager der Zukunft

Dr. Laura Marie Edinger-Schons betreut den Lehrstuhl für Nachhaltiges Wirtschaften an der Universität Mannheim. Sie und ihr Team haben den ‚Mannheim Master in Sustainability and Impact Management‘ entwickelt. Ein Programm für die Erlangung erforderlicher Kompetenzen, Skills und Werkzeuge zum erfolgreichen Management von Nachhaltigkeit in den Führungsebenen. Damit ist gemeint, wirtschaftliche Wertschöpfung und daraus resultierenden Profit in wertschätzenden und wertschützenden Einklang zu bringen mit den Bedürfnissen und Herausforderungen der Umwelt, unserer Gesellschaft und des Planeten insgesamt. Aktive Manager der Zukunft entwickeln und gewährleisten Nachhaltigkeit als Kernverantwortung in Unternehmen und verstehen es, sie gleichzeitig als Erfolgsfaktor zu nutzen. Das Programm wird ausschließlich in englischer Sprache für junge und für erfahrene Akademiker angeboten.


Azubis stark am Start

Bei den ganz jungen Arbeitskräften in Unternehmen, nämlich denen in und direkt nach einer Ausbildung, setzt die Fortbildung für Auszubildende an, die der Starkmacher e.V. entwickelt hat. Ein aus dem Erasmus+ Programm der Europäischen Union gefördertes Projekt, das durch das Bundesinstitut für Berufsbildung begleitet wird, bildet die Basis für dieses Angebot, das sich ganz besonders durch seine kollaborativen Methoden und Werkzeuge auszeichnet. Berufsbegleitend arbeiten intrinsisch motivierte junge Menschen in moderierten Teams gemeinsam an Erkenntnissen, Know-how und Erfahrungen rund um das Thema. Mit- und Selbermachen stehen hier im Vordergrund, erprobte digitale Tools werden dazu eingesetzt. So zum Beispiel ActionBound, eine App zur interaktiven Schnitzeljagd, Mural oder auch digitale Padlets. Von den Ergebnissen dieser zielgruppengemäß niederschwelligen


Arbeitsweise konnten sich die Gäste gleich selbst überzeugen, denn Christian Röser, Vorstand des Starkmacher e.V., gab Einblicke in einen ganz konkreten Baustein des Formats. Das Programm läuft aktuell in einer individualisierten Form bei der HORNBACH AG und dient als Basis für weitere Formate.


Was hat das mit mir zu tun?

Selbstwirksamkeit zu entwickeln ist ein wichtiger Faktor, um junge Menschen dabei zu unterstützen, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Sich bewusst und entschieden mit Werten zu befassen und sich für diese stark zu machen, ist der Grundgedanke beider Programme. Er trägt dazu bei, die Balance von Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft zu verstehen und deren enorme Herausforderungen erfolgreich und im Sinne einer guten Zukunft zu meistern.


Dass beide Programme die Arbeitgeberattraktivität erhöhen und sich anerkennend auf die eigene Karriere auswirken, sind weitere erwähnenswerte Aspekte. Unternehmen, die sich für kompetenten Nachwuchs und ein solches Programm interessieren, sind eingeladen, mit den Ansprechpartnern oder der IHK Rhein-Neckar Kontakt aufzunehmen.


Über das IHK-Netzwerk Gesellschaftliche Verantwortung

Die IHK Rhein-Neckar versteht sich als Mitmach-Organisation und organisiert sich dafür in thematisch angelegten Netzwerken. Hier bringen sich Menschen ein und setzen Impulse für ihre Branche, die Wirtschaft insgesamt und die Zukunft der Region. Ziel des Netzwerks für gesellschaftliche Verantwortung ist es, soziales, kulturelles und ökologisches Engagement von Firmen sichtbar zu machen, den Austausch zum Thema Corporate Social Responsibility (CSR) in der Metropolregion Rhein-Neckar zu fördern und Fachwissen rund um die Schwerpunkte gesellschaftlicher Verantwortung in Unternehmen zu vermitteln.

Zu den Frühstücksveranstaltungen bei wechselnden Gastgeber*innen treffen sich Gäste aus dem Netzwerk mehrmals im Jahr zum Austausch und zur gegenseitigen Vorstellung ihrer Konzepte. Aktuell findet das Format als digitale Frühstückspause ausschließlich als Livestream statt. Die Teilnahme ist kostenlos.


Weitere Infos sowie alle Aktivitäten des Netzwerks Gesellschaftliche Verantwortung finden sich ab sofort auf LinkedIn in einer eigenen Gruppe unter https://www.linkedin.com/groups/12498973/


Organisation, Kuratieren, PR und Moderation @Anja Roth für die IHK Rhein-Neckar


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