• Anja Roth

Ist Vielfalt mehr als eine Kennzahl?

Netzwerk Gesellschaftliche Verantwortung der IHK Rhein-Neckar – CSR-Frühstückspause digital mit der CAMELOT Management Consultants, Mannheim


Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Diversität und Inklusion? Mit dieser sensiblen Frage eröffneten Kathleen Landenberger und Juliette Budner, Supply Chain Beraterinnen bei der CAMELOT Management Consultants AG, das CSR-Frühstück des Netzwerks „Gesellschaftliche Verantwortung“ der IHK-Rhein-Neckar im Oktober. Um Diversität in ihrem Unternehmen zu gestalten, zu leben und immer wieder neu zu denken, haben die beiden mit Kolleginnen und Kollegen im Rahmen der Diversity Challenge der „Charta der Vielfalt“ ihr Team CAMversity gegründet. Sie haben herausgearbeitet, welche Dimensionen von Diversität in ihrem Unternehmen als relevant wahrgenommen werden, wie man sie erklären und verstehen kann und nicht zuletzt, mit welchen Ideen, Maßnahmen und Werkzeugen sich ein Unternehmen – egal wie groß oder klein es ist – auf den Weg macht, um hier optimal aufgestellt zu sein und zu bleiben. Herausgekommen sind wegweisende Erkenntnisse zum Miteinander und Füreinander, die im dicht getakteten Arbeitsalltag so präzise, prägnant und praxisnah wohl nicht hätten thematisiert werden können. CAMELOT jedenfalls hat jetzt eine Task Force, eine Diversity Plattform, ein kulturelles Austauschprogramm und vieles mehr.

„Diversität und Inklusion helfen den Menschen am Arbeitsplatz sie selbst zu sein“, machten die beiden Referentinnen deutlich. „Und das ist extrem wichtig für die Gesamtproduktivität. Menschen können und wollen mehr leisten, wenn sie sie selbst sein können.“

Aus welchen Gründen die meisten Unternehmen Maßnahmen zu Diversität und Inklusion implementieren, und welche großen Vorteile dabei trotzdem oft unberücksichtigt bleiben, war dann auch Gegenstand der anschließenden Fragerunde aus dem Frühstückspublikum.


Whistleblowing – eine Frage der Fehlerkultur

Die Hinweisgeber-Richtlinie der EU befasst sich mit Realitäten in Unternehmen und da liegt bei einigen einiges im Argen. Das wiederum kommt nur dann ans Tageslicht, wenn sich eine oder einer traut, darüber zu berichten und damit dem Unternehmen durchaus etwas Gutes zu tun. Denn beim Hinweisgeben geht es primär nicht darum, zu schaden. Warum eine unternehmerische Fehlerkultur ohne Repressalien funktionieren muss, wie Hinweisgeber geschützt werden können und warum ein Hinweisgebersystem dem Unternehmen viel Ärger, Komplikationen und Nachteile erspart, erläuterte Alexander Letzsch von der ALC-Consulting in Heidelberg in seinem Impuls.


Diversität ist Nachhaltigkeit ist Erfolg

Wer Nachhaltigkeit im Unternehmen einführen will, sollte darauf achten, dass alle Bereiche dabei zusammenspielen und Nachhaltigkeit zur kulturprägenden Größe wird. Das neue IHK-Management-Training „Nachhaltig erfolgreich führen“ vorgestellt von Laura Oellers, Projektkoordinatorin der DIHK-Bildungs-gGmbH, ist eine Qualifizierungsinitiative der

Industrie- und Handelskammern, deren Ziel es ist, Wissen, Expertise und Praxis-Know-how in alle Unternehmensbereiche zu bringen.


Ganzheitlich konzipiert bietet das Training drei Programmbereiche mit profundem Nachhaltigkeitswissen für unterschiedliche Zielgruppen innerhalb eines Unternehmens. Aktuell läuft hierzu eine Pilotierungsphase. Unternehmen, die sich schnellentschlossen einbringen möchten, können noch kostenlos an dem Angebot teilnehmen.


Über die Impulsgeber*innen

CAMELOT Management Consultants ist weltweit führender Beratungsspezialist für

das Management von Wertschöpfungsketten. Die Berater:innen verbinden Strategie-,

Prozess- und Organisationsberatung mit Branchenexpertise und digitalem

Know-how für die Gestaltung leistungsfähiger, resilienter und nachhaltiger Value

Chains. Das Unternehmen ist Teil der CAMELOT Gruppe mit weltweit 1.800 Mitarbeitenden

und Hauptsitz in Mannheim.


Über das IHK-Netzwerk Gesellschaftliche Verantwortung

Die IHK Rhein-Neckar versteht sich als Mitmach-Organisation und organisiert sich dafür in thematisch angelegten Netzwerken. Hier bringen sich Menschen ein und setzen Impulse für ihre Branche, die Wirtschaft insgesamt und die Zukunft der Region. Ziel des Netzwerks für gesellschaftliche Verantwortung ist es, soziales, kulturelles und ökologisches Engagement von Firmen sichtbar zu machen, den Austausch zum Thema Corporate Social Responsibility (CSR) in der Metropolregion Rhein-Neckar zu fördern und Fachwissen rund um die Schwerpunkte gesellschaftlicher Verantwortung in Unternehmen zu vermitteln.

Zu den Frühstücksveranstaltungen bei wechselnden Gastgeber*innen treffen sich Gäste aus dem Netzwerk mehrmals im Jahr zum Austausch und zur gegenseitigen Vorstellung ihrer Konzepte. Aktuell findet das Format als digitale Frühstückspause ausschließlich als Livestream statt. Die Teilnahme ist kostenlos.


Weitere Infos sowie alle Aktivitäten des Netzwerks Gesellschaftliche Verantwortung finden sich ab sofort auf LinkedIn in einer eigenen Gruppe unter https://www.linkedin.com/groups/12498973/


Organisation, Kuratieren, PR und Moderation @Anja Roth für die IHK Rhein-Neckar


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