• Anja Roth

Denkwerkzeuge für Veränderungsarbeit, die nachhaltig bewegt.

Netzwerk Gesellschaftliche Verantwortung der IHK Rhein-Neckar – CSR-Frühstückspause digital mit VORSPRUNGatwork GmbH aus Weinheim.



Es fing schon ungewöhnlich an in der digitalen CSR-Frühstückspause der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar im Oktober. Das, was die Gastgeberin VORSPRUNGatwork aus Weinheim zu einer innovativen Methode für Unternehmensberatung der ganz anderen Art entwickelt und erprobt hat, wurde direkt nach einer kurzen Begrüßung durch Annegret Rupp, Presse und Öffentlichkeitsarbeit der IHK, in die Tat umgesetzt. „Zuerst krempeln wir unsere Synapsen um,“ verkündeten die beiden „Vorspringer“ Bert Kruska und Jasper Fränznick im flotten Duz-Ton. „Ihr seid vermutlich alle Veränderungsmacherinnen und -macher - deshalb machen wir jetzt mal.“


Das im Livestream organisierte Publikum wurde sogleich in kleinen Einzelgruppen in sogenannte Break-Out-Rooms gebeten. In einer ersten Verortung wurde hier darüber geplaudert, wo, wann und wie Lust oder Frust das persönliche Erleben von Veränderung – z.B. im Sinne einer Nachhaltigkeit - geprägt hat. So thematisch gelockert ging es dann in die nächste Runde.


Mitarbeitende entfalten gerne Potenzial

„Veränderung zu bewirken und in Führung zu gehen, ist häufig wie eine Bergbesteigung“, erklärten die Vorspringer. „Nicht immer einfach, manchmal total anstrengend, sogar überfordernd. Doch letztlich unglaublich befriedigend.“ Mitarbeitende wollen sich in ihren Unternehmen einbringen, entfalten und Verantwortung übernehmen, so die zentrale Annahme. Damit bilden Mensch und Arbeit eine Symbiose, die ungeahnte Potenziale freisetzen kann, was in einer sich rasant verändernden und komplexen Welt existentiell wichtig ist.


Durch belastete Beziehungen, einschränkende Technik oder enge Vorgaben mit starren Planungs- und Kontrollprozessen ist der Gestaltungsspielraum von Mitarbeitenden aber oft viel zu klein. Man muss also die Art und Weise, wie Menschen in Unternehmen zusammenarbeiten, auf den Prüfstand stellen und im Zweifel tiefgreifend verändern wollen.

Ein Ziel von neuer Führung ist deshalb, Menschen von starren Organisationsstrukturen zu befreien, um ihrem Handeln Bewegung verschaffen zu können; in technologischen Zusammenhängen, in gesellschaftlichen und organisationalen Strukturen sowie ausdrücklich in der persönlichen Optimierung.


Nachhaltigkeit nachhaltig verändern

Nachhaltigkeit wird immer mehr zur Bedingung für wirtschaftlichen Erfolg, so die zweite zentrale Annahme des Vormittags. Wie Veränderung, Wandel und mittendrin der Mensch auch in Sachen Nachhaltigkeit ins Tun kommen, schilderte Bert Kruska noch einmal konkret anhand des organischen Wechselspiels von Aktivieren, Befähigen und Systematisieren.

Jasper Fränznick verknüpfte dann im Anschluss, wie das HIBT-Framework (High Impact Business Transformation) von VORSPRUNGatwork die erforderliche Systematik dafür sicherstellt. Es begleitet zum einen wie ein Logbuch den Weg der Transformation. Anderseits beschreibt es das bewegliche Ziel: Hochleistungs- und wandlungsfähige Geschäfts- und Betriebssysteme.


In einer zweiten Break-Out-Session resümierten die Frühstücksgäste in gegenseitigen Impulsen noch einmal Denkweisen, Methoden und Konzepte aus ihrem persönlichen Umfeld, bevor die Moderatorinnen in abschließender Diskussion einige weitere Fragen aufgriffen, die parallel im Chat gestellt worden waren. Nach gut 60 inspirierenden Minuten begaben sich die Gäste mit vielleicht neuem Blick, spannenden Perspektiven und hoffentlich dem entschlossenen Wunsch nach Veränderung in ihren weiteren Arbeitstag.

Über VORSPRUNGatwork GmbH, Weinheim

Die VORSPRUNGatwork GmbH ist eine Plattform für Chancen- und Potenzial-aktivierung in Organisationen. Das Unternehmen wurde 2015 in Mannheim gegründet und hat heute seinen Firmensitz in Weinheim mit 35 Mitarbei-tenden. Die Geschäftsführer Dr. Christian Kugelmeier und Andreas Loroch haben mit ihrer Mannschaft ein High Impact Business Transformation Framework (HIBT) entwickelt, mit dem sie Transformationsarbeit in Unter-nehmen begleiten. „Arbeiten am System, nicht im System,“ ist dabei die Devise, mit dem Kunden wie Deutsche Bahn, Daimler, Allianz oder Bechtle zu permanenter Wandlungs-fähigkeit zwischen Stabilität und Innovation finden können. Über aktivierende Mensch-zu-Mensch-Beziehungen werden sowohl Chancen am Markt wie auch interne Potenziale identifiziert und in Performanz gesetzt. Die Methoden sind ungewöhnlich und setzen auf ein organisches Wechselspiel zwischen Handeln, Lernen und Entwickeln auf persönlicher und auf organisationaler Ebene.


Über das IHK-Netzwerk Gesellschaftliche Verantwortung

Die IHK Rhein-Neckar versteht sich als Mitmach-Organisation und organisiert sich dafür in thematisch angelegten Netzwerken. Hier bringen sich Menschen ein und setzen Impulse für ihre Branche, die Wirtschaft insgesamt und die Zukunft der Region. Ziel des Netzwerks für gesellschaftliche Verantwortung ist es, soziales, kulturelles und ökologisches Engagement von Firmen sichtbar zu machen, den Austausch zum Thema Corporate Social Responsibility (CSR) in der Metropolregion Rhein-Neckar zu fördern und Fachwissen rund um die Schwerpunkte gesellschaftlicher Verantwortung in Unternehmen zu vermitteln.


Zu den Frühstücksveranstaltungen bei wechselnden Gastgeber*innen treffen sich Gäste aus dem Netzwerk mehrmals im Jahr zum Austausch und zur gegenseitigen Vorstellung ihrer Konzepte. Aktuell findet das Format als digitale Frühstückspause ausschließlich als Livestream statt. Die Teilnahme ist kostenlos.


Info: Wer noch nicht zum IHK-Netzwerk angemeldet ist, kann dies unter www.rhein-neckar.ihk24.de/netzwerk-gesellschaftlicheverantwortung vornehmen.


Organisation, Kuratieren und PR @Anja Roth für die IHK Rhein-Neckar


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