• Anja Roth

Brückenbau zu nachhaltigen Finanzen in Unternehmen

Netzwerk Gesellschaftliche Verantwortung der IHK Rhein-Neckar – CSR-Frühstückspause digital mit Stadtmobil AG, Geldkompass und Fair Finance Institute / Mannheim und Heidelberg


Über Geld reden ist das erste, das man tun kann, um sich der immensen Themenvielfalt von Finanzen zu nähern. Vom kleinen privaten Geldbeutel über komplexe Transaktionen, digitale, virtuelle oder alternative Währungen bis in politische Dimensionen: Geld regiert die Welt. Da sind die Hürden und Hemmschwellen oft groß, der persönliche Bezug und zukunftskompatible Handlungsoptionen, gerade für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), nicht immer ersichtlich. Wie also vertrauenswürdige Beratung und angemessene Unterstützung finden? Die CSR-Frühstückspause, als aktuell digitale Veranstaltung des Netzwerks Gesellschaftliche Verantwortung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar, möchte in dieser Februarausgabe genau hier ansetzen und aufzeigen, wie der Brückenbau in nachhaltige Unternehmensfinanzen stattfinden kann.


Über Geld reden … Die Stadtmobil Rhein Neckar AG hat sich seit 1992 vom ambitionierten ökologischen Vereinsprojekt zur erfolgreichen ökoeffizienten Dienstleisterin mit einer Bilanzsumme von ca. 5 Mio Euro (Stand 2019) entwickelt. In kurzen historischen Abschnitten ließ Miriam Caroli, Vorständin des Unternehmens, die Frühstücksgäste diesen Werdegang nachvollziehen und unterstrich die Notwendigkeit, Finanzen neu zu denken und offen zu thematisieren, wenn eine ganzheitlich nachhaltige Unternehmensstrategie gewünscht - oder gefordert - ist.

Das waren die Stichworte für Markus Duscha, Leitung Fair Finance Institute und Walter Kern vom Netzwerk Geld-Kompass. Ihr Anliegen ist es, KMU und nachhaltige Finanzen verantwortungsvoll und zukunftstauglich zu harmonisieren.


Von der EU in die Unternehmen Nach kurzer Vorstellungsrunde, inkl. interaktiver Online-Abfrage zur Struktur des anwesenden Publikums, stellte sich zuerst die Frage nach dem „Warum?“. Ziele und Maßnahmen des Europäischen Green Deal wurden benannt, auch wie sich die EU einen Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums und entsprechende Taxonomien vorstellt. Und dann ging es los mit dem Brückenbau: Wie spielt das alles zusammen? Was tut, bzw. meint die Finanzbranche? Und schlußfolgernd: Was bedeutet das für die Unternehmen, denen ihr eigener wirtschaftlicher Erfolg nicht alleiniges Ziel ist?


Mehr oder weniger nachhaltig unterwegs Über verschiedene Handlungsfelder brachte sich auch das Publikum mit eigenen Erfahrungen ein, bevor die beiden Referenten ganz interaktiv auf besonders wichtige Schwerpunkte zu Nachhaltigkeit im Finanzbereich eingingen. Hierzu gehörten Fragestellungen der Eigen- und Fremdkapitalfinanzierung, Finanzdienstleistungen, ruhendes Geld oder auch, ganz pragmatisch, Transparenz zu sichtbaren und unsichtbaren Auswirkungen eigener Ausgaben.

Die im Anschluss noch ausgiebig diskutierten Aspekte und Möglichkeiten fasste Duscha so zusammen: „Es gibt wirklich sehr viele sinnvolle Möglichkeiten eine nachhaltige Entwicklung in Unternehmen voranzutreiben – auch und gerade im Bereich Finanzen. Und um es mit einem Zitat von Mahatma Ghandi auf den Punkt zu bringen: Die Zukunft hängt davon ab, was wir heute tun“, ergänzte er abschließend, nicht ohne die Anwesenden herzlich zu aktiver Mitwirkung im Netzwerk Geldkompass einzuladen.

Über die Gastgeber*innen

Die Stadtmobil Rhein-Neckar AG gehört zur stadtmobil-Gruppe, die deutschland-weit agiert und in zahlreichen Städten mit fast allen Anbietern kooperiert, die im Bundesverband CarSharing organisiert sind. Mit 200 Fahrzeugen startete die Initiative im Jahr 1999. Heute unterhält die stadtmobil-Gruppe einen Fuhrpark von rund 3.200 Fahrzeugen. Das Netzwerk Geld-Kompass Heidelberg vernetzt Menschen und Organisationen, die sich mit der Frage beschäftigen, welche Rolle unser Geld- und Finanzsystem spielt, und wie man dieses System - für eine nachhaltige Entwicklung, für Umwelt und Soziales - besser gestalten kann.


Über das IHK-Netzwerk Gesellschaftliche Verantwortung

Die IHK Rhein-Neckar versteht sich als Mitmach-Organisation und organisiert sich dafür in thematisch angelegten Netzwerken. Hier bringen sich Menschen ein und setzen Impulse für ihre Branche, die Wirtschaft insgesamt und die Zukunft der Region. Ziel des Netzwerks für gesellschaftliche Verantwortung ist es, soziales, kulturelles und ökologisches Engagement von Firmen sichtbar zu machen, den Austausch zum Thema Corporate Social Responsibility (CSR) in der Metropolregion Rhein-Neckar zu fördern und Fachwissen rund um die Schwerpunkte gesellschaftlicher Verantwortung in Unternehmen zu vermitteln.

Zu den Frühstücksveranstaltungen bei wechselnden Gastgeber*innen treffen sich Gäste aus dem Netzwerk mehrmals im Jahr zum Austausch und zur gegenseitigen Vorstellung ihrer Konzepte. Aktuell findet das Format als digitale Frühstückspause ausschließlich als Livestream statt. Die Teilnahme ist kostenlos.


Weitere Infos sowie alle Aktivitäten des Netzwerks Gesellschaftliche Verantwortung finden sich ab sofort auf LinkedIn in einer eigenen Gruppe unter https://www.linkedin.com/groups/12498973/


Organisation, Kuratieren und PR @Anja Roth für die IHK Rhein-Neckar


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